Samstag, 18. Februar 2012
Ringworld: Revenge of The Patriarch
1992 hat das Studio Tsunami Media ein Adventure auf den Markt gebracht, dessen Grundlage Larry Nivens populäres Ringwelt-Universum bildet.
Die Geschichte des Spiels ist etwa zwanzig Jahre nach den Ereignissen des ersten Romans angesiedelt, bedient sich allerdings anderer Hauptcharaktere und kann daher als eine Art Spin-Off angesehen werden.
Die Geschichte: Der Patriarch schwört Rache und will die Welt der Pupeteers vernichten, da diese im ersten Krieg Zwischen Menschen und Kzin eingegriffen haben. Nebenbei will er sich auch noch der Verräter in den eigenen Reihe entedigen, unter anderem auch den Kzin Chmeee.
Louis Wu, der im ersten Band von den Pupeteers beauftragt wurde, die Ringwelt zu erkunden, hat von den Plänen des Patriarchen Wind bekommen und den Söldner Quinn beauftragt, beweiskräftige Unterlagen an den Kzin Chmeee auszuhändigen. Quinn gerät mitten in den Übergriff des Patriarchen und mit zwei Mitstreitern gelingt ihm die Flucht zur Ringwelt.
Kurz vor ihrer Ankunft werden sie von einem Pupeteer kontaktiert, der sie auffordert, auf der Ringwelt nach Artefakten zu suchen, um mit diesen den Patriarchen zu stoppen. Der eigentliche Anlass, die Suche nach Louis Wu, ist nur noch nebensächlich.
Leider schafft es das Spiel nicht, diese Handlung interessant oder mitreissend zu erzählen. Wenn man die Bücher nicht kennt, so wie ich, dann ist der ganze Rahmen kaum verständlich. Auch die exotische Ringwelt bietet zwar verschiedene Lokalitäten, aber auch diese wirken uninspiriert und wilkürlich aneinander gereiht.
Die Grafik (VGA; 256 Farben) kann sich durchaus noch sehen lassen, die Hintergrundbilder sind schön gezeichnet, lediglich Quinn, den man im Laufe des Spiels steuert, stakst etwas o-beinig und hüftsteif durch die Gegend. Aber damit hatten viele Adventures zu kämpfen...
Größtes Manko des Spiels sind allerdings die schwachen Rätsel, die allesamt zu leicht sind und sich nur auf simple Kombinationen mit Gegenständen aus dem Inventar beschränken. Die gesamte Spieldauer ist auch eher gering, nach etwa sechs Stunden hat man das Spiel beendet.
Abschließend ist dieses Adventure eher für Freunde von Nivens Ringwelt-Universum geeignet, die dieses Spiel als kurzweilige Ergänzung zu den Büchern ansehen können.
Ringworld: Revenge of The Patriarch lässt sich zwar auch per DOSBox spielen, seit der ScummVM-Version 1.4.0 ist das Spiel aber auch mit diesem Programm kompatibel.
Link: ScummVM
Link: Ringworld: Revenge of the Patriarch bei Amazon bestellen
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Ringworld,
Tsunami Media
1992 hat das Studio Tsunami Media ein Adventure auf den Markt gebracht, dessen Grundlage Larry Nivens populäres Ringwelt-Universum bildet.
Die Geschichte des Spiels ist etwa zwanzig Jahre nach den Ereignissen des ersten Romans angesiedelt, bedient sich allerdings anderer Hauptcharaktere und kann daher als eine Art Spin-Off angesehen werden.
Die Geschichte: Der Patriarch schwört Rache und will die Welt der Pupeteers vernichten, da diese im ersten Krieg Zwischen Menschen und Kzin eingegriffen haben. Nebenbei will er sich auch noch der Verräter in den eigenen Reihe entedigen, unter anderem auch den Kzin Chmeee.
Louis Wu, der im ersten Band von den Pupeteers beauftragt wurde, die Ringwelt zu erkunden, hat von den Plänen des Patriarchen Wind bekommen und den Söldner Quinn beauftragt, beweiskräftige Unterlagen an den Kzin Chmeee auszuhändigen. Quinn gerät mitten in den Übergriff des Patriarchen und mit zwei Mitstreitern gelingt ihm die Flucht zur Ringwelt.
Kurz vor ihrer Ankunft werden sie von einem Pupeteer kontaktiert, der sie auffordert, auf der Ringwelt nach Artefakten zu suchen, um mit diesen den Patriarchen zu stoppen. Der eigentliche Anlass, die Suche nach Louis Wu, ist nur noch nebensächlich.
Leider schafft es das Spiel nicht, diese Handlung interessant oder mitreissend zu erzählen. Wenn man die Bücher nicht kennt, so wie ich, dann ist der ganze Rahmen kaum verständlich. Auch die exotische Ringwelt bietet zwar verschiedene Lokalitäten, aber auch diese wirken uninspiriert und wilkürlich aneinander gereiht.
Die Grafik (VGA; 256 Farben) kann sich durchaus noch sehen lassen, die Hintergrundbilder sind schön gezeichnet, lediglich Quinn, den man im Laufe des Spiels steuert, stakst etwas o-beinig und hüftsteif durch die Gegend. Aber damit hatten viele Adventures zu kämpfen...
Größtes Manko des Spiels sind allerdings die schwachen Rätsel, die allesamt zu leicht sind und sich nur auf simple Kombinationen mit Gegenständen aus dem Inventar beschränken. Die gesamte Spieldauer ist auch eher gering, nach etwa sechs Stunden hat man das Spiel beendet.
Abschließend ist dieses Adventure eher für Freunde von Nivens Ringwelt-Universum geeignet, die dieses Spiel als kurzweilige Ergänzung zu den Büchern ansehen können.
Ringworld: Revenge of The Patriarch lässt sich zwar auch per DOSBox spielen, seit der ScummVM-Version 1.4.0 ist das Spiel aber auch mit diesem Programm kompatibel.
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Ringworld: Revenge of The Patriarch
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